MOVOVAN  - ein echt flexibler Campingbus

Der Grundriss

Anders als bei herkömmlichen Camping Bussen haben wir die Möbelzeile auf die Beifahrerseite gestellt. Die Vorteile liegen auf der Hand:

- Die Verwendung der Seriensitze ist weiterhin möglich

- keine Umrüstung auf eine Schlafsitzbank nötig

- die Küche, Stauraum und Wasser sind von der Schiebetüre aus sehr gut zu erreichen 

- großzügiger Wohnraum mit Sitzgruppe

- seitliche Durchlademöglichkeit

- alltagstauglich, es sind bis zu 7 Sitzplätze trotz Ausbau möglich

- Isofix Kindersitzbefestigung bereits vorhanden

 


Das Schlafzimmer
Eines unser größten Anliegen war das Bett. Denn was nützt einem der schönste Urlaub ohne erholsamen Schlaf? 
Bettmaße von 1,30m x 2m können sich sehen lassen und sind im Campingbus keineswegs Standard. Ihr schlaft auf einem Rolllattenrost aus Eukalyptus. Dieser hat auch mit 2 Personen keinen "Wanneneffekt" und sorgt für gute Federung sowie Unterlüftung. Wir verwenden eine spezielle Klappmatratze aus EVO Pore. Der Schaum wird in Härtegrad und Dicke auf jeden Kunden abgestimmt, wahlweise erhaltet ihr den Bezug in Bio Baumwolle oder robustem, anthrazitfabenen Bezugsstoff.


Das Wohnzimmer

Mit der Küche in der Schiebetür und der Seriensitzbank in der hinteren Position entsteht ein stattlicher Wohnraum. 

Die optional erhältliche Kühlbox verstecken wir in einer schönen Sitzbox, die genau hinter dem Fahrersitz ihren Platz findet. 

Ein drehbarer Beifahrersitz sorgt für enormen Raumgewinn. Auf diese Weise lassen sich auch Regentage im MOVOVAN ohne Lagerkoller überstehen. 

Die Küche

Unsere Küche steht in der Schiebetür. Das Modul kann mit wenigen Handgriffen ausgebaut und als Outdoorküche verwendet werden.

Gekocht wird auf einem handelsüblichen Gaskocher mit Kartuschen. Ein einflammiger Spirituskocher wäre als Alternative möglich.  Zwei kleine Schneidebrettchen decken das herausnehmbare Besteckfach ab.

Die große Küchentür ist gleichzeitig ein kleiner Tisch. Bei Bedarf dient sie entweder als Erweiterung der Arbeitsfläche oder als kleiner Tisch für den Innenraum. Auf Wunsch bieten wir einen größeren Zusatztisch aus Bambus an.

Der Stauraum

Stauraum haben wir ausreichend. Küchenutensilien wie Besteck, Töpfe, Pfannen, Tassen und Teller finden im Kochmodul ihren Platz. Vorräte sind hinter zwei Schiebetüren im Staumodul versteckt.

Kleidung packen wir in den Hochschrank. Ebenfalls mit Schiebetüren ausgestattet sind die Fächer auch bei zurückgebautem Bett jederzeit zugänglich. Schlafsäcke oder Bettzeug verschwinden in einem langen Staufach über den Wasserkanistern.

Der Laderaum

Unser Laderaum kann sich sehen lassen. Im langen Radstand (L2) erreichen wir ein Ladevolumen von ca. 780 Litern. Im kurzen Radstand (L1) sind es immerhin noch bis zu 470 Liter. Durch einen optionalen Heckauszug ist alles ordentlich verstaut und lässt sich kinderleicht beladen.

Montage & Demontage

Unser Ausbau kann in wenigen Minuten demontiert werden. Für die Verankerung im Fahrzeug nutzen wir vorhandene Punkte zur Ladungssicherung sowie die Bodenanker der Sitzbänke.  

Die Möbel werden mit U-Bügeln, Handschrauben und Spanngurten optimal gesichert und sind auch ohne Werkzeug schnell zu entnehmen. 

Der Bettrahmen ist mit Handschrauben und Schnellverschlüssen ausgestattet. Dadurch lassen sich Bettrahmen und Lattenrost auch separat ausbauen. Das ganze System hat keinen Kontakt zur Sitzbank, daher ist eine Verwendung im Transporter ohne Sitzplätze ebenso möglich.


Zulassung zum Wohnmobil oder nicht ? Das ist die Frage...

Unser Ausbau kann ohne Werkzeug montiert und wieder entnommen werden. Er wird über die vorhandenen, originalen Ladungssicherungs-Punkte im Fahrzeug befestigt und gilt damit als Ladung.

Wird der Ausbau dauerhaft und fest im Fahrzeug verschraubt ist eine Umschreibung zum Wohnmobil damit denkbar. Ob eine Umschreibung möglich ist, bitte vorher mit dem örtlichen TÜV-Prüfer abklären. 

Unser Gaskocher wird nicht immer von jedem TÜV als Kochgelegenheit anerkannt obwohl er über alle nötigen Sicherheitseinrichtungen verfügt. Ob sich eine Umschreibung zum Wohnmobil letztendlich lohnt, ist immer von der jeweiligen Versicherung, Fahrzeugtyp und anderen Umständen abhängig.